Unsere Vision

Multimedikprodukte sollen die Desinfektion und antimikrobakterielle Beschichtungen revolutionieren.
In allen geeigneten Anwendungen sollen Produkte auf Phytobasis Eingang finden. So können Umweltverschmutzung reduziert und die Nachhaltigkeit verbessert werden. Medizinproduke können auch ohne chemische Substanzen höchste Wirkungen zeitigen und Naturkosmetik kann durch Multimediksubstanzen hochwirksam werden. Die Tierhaltung kann weitgehend ohne Antibiotika auskommen . Krankenhäuser und Altenheime können von der Geisel der MRSA und anderer lebensgefährlicher Keime weitgehend befreit werden.
Die Gesamtzahl dieser nosokomialen Infektionen schätzt eine Expertin in der Fachzeitschrift „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008) auf 400.000 bis 600.000 pro Jahr.

Natürliche, biologische antibakterielle Bekämpfung – eine revolutionäre Vision?
Im Krankenhaus erworbene Infektionen sind ein Phänomen der Intensivmedizin, das mit der zunehmenden Komplexität der Grundkrankheiten und deren Behandlungen verbunden ist. Diese Infektionen sind mit einem hohen Leidensdruck für die Patienten, einer unakzeptabel hohen Sterblichkeit und zusätzlichen Kosten für das Gesundheitssystem in Milliardenhöhe verbunden. Die Inzidenz wie auch die durchschnittliche Gesamtletalität an nosokomialen Infektionen variiert in Europa zwischen 8 und 35 %. Wir bieten Produkte, dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Trotz aufwändiger Bemühungen um Desinfektion, verbreiten sich diese Keime.
Erst Präparate, die über Stunden und Tage ihre desinfizierende Wirkung entfalten können werden den Kampf gegen die Keime gewinnen helfen.

Weltweit wird intensiv geforscht, um Mittel gegen MRSA zu entwickeln. Wir haben gutachterlich geprüfte wirksame Präparate.
Um die Gefährdung für die Bevölkerung besser beurteilen zu können, hat das Bundesministerium für Gesundheit im Jahr 1995 am Robert Koch-Institut in Berlin ein Nationales Referenzzentrum (NRZ) zur Surveillance (zu deutsch Überwachung) von nosokomialen Infektionserregern eingerichtet, das jetzt aktuelle Zahlen zur Bedrohung vorlegt.

Am häufigsten sind Wundinfektionen nach Operationen. Professor Petra Gastmeier vom NRZ schätzt die Zahl für Deutschland auf 225.000. Es folgen Harnwegsinfekte mit 155.000 Fällen pro Jahr und 80.000 tiefe Atemwegsinfektionen, darunter 60.000 Pneumonien. Bei 20.000 Patienten treten die Erreger ins Blut, es kommt zur Sepsis. Die anderen Erkrankungen entfallen auf seltenere Infektionen.

Die Wissenschaft versucht ständig, die Natur zu entzaubern – sie merkt nicht, daß dieser Zauber Realität ist.
Klaus Ender